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Das BF17 ermöglicht das Fahren eines Fahrzeugs der Fahrerlaubnisklasse B und BE bereits ab den vollendeten 17. Lebensjahres mit Begleitung.  

Am 30.04.2004 begann das Bundesland Niedersachen mit dem Modellversuch BF17. Ziel war es, die verhältnismäßig hohen Unfallzahlen der Fahranfänger "runter" zu bekommen. Die statistisch erfassten Daten wurden wissenschaftlich ausgewertet und am 12.02.2007 bekannt gegeben.

 

Die Teilnehmer des niedersächischen Modellversuchs hatten nach der Begleitphase

  • 28,5% weniger Unfälle verursacht und
  • 22,7% weniger Verkehrsverstöße begangen

als Fahranfänger einer Kontrollgruppe, die den Führerschein regulär mit 18 Jahren gemacht hatten.

 

Somit waren die positiven Auswirkungen des Begleiteten Fahrens mit 17 eindeutig bestätigt und der Modellversuch ein voller Erfolg.  

 

Der Bundestag verabschiedete am 17.05.2005 einen Gesetzentwurf zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes und anderer Vorschriften der den Weg für eine bundeseinheitliche Einführung des BF17 frei machte. Der Bundesrat stimmte dieser Änderung am 08.07.2005 zu. Jedes Bundesland konnte nun selbst entscheiden, ob es seinen Bewohnern die Vorzüge von BF17 ermöglichte.  

 

Seit dem 01.01.2011 ist das BF17 Bestandteil des Dauerrechts.  

 

Auflagen für den Teilnehmer des BF17

Der Teilnehmer des BF17 darf sich bereits ab 16½ in einer Fahrschule anmelden und seine Ausbildung beginnen. Frühestens 3 Monate vor dem 17. Geburtstag darf die Theorieprüfung, frühestens 1 Monat vor dem 17. Geburtstag die praktische Prüfung absolviert werden.

Mit bestandener praktischen Prüfung darf der Teilnehmer ab seinem 17. Geburtstag in Begleitung einer eingetragenen Begleitperson ein Fahrzeug der Fahrerlaubnisklasse B und bei Miterwerb und erfolgreicher praktischen Prüfung, auch BE fahren. Die Begleitpersonen müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, über die wir ausführlich im Theorieunterricht und den Infoveranstaltungen für die Begleitpersonen informieren.  

Quelle: Wikipedia